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Rieselfelder als Teil des Regionalparks

Eigener Grünplan wird erarbeitet

In der Gemeinde Stahnsdorf soll ein eigenständiger Grünordnungsplan „Regionalpark Teltow“ für das Gebiet südlich der Großbeerenstraße verabschiedet werden. Zentraler Bestandteil des Regionalparks sind die stillgelegten Rieselfelder. „Wir wollen damit unsere Vorstellungen von der Entwicklung dieser Flächen formulieren und planerisch festlegen“, sagte Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) gestern zur MAZ. Der Grünordnungsplan wird Mitte Juli in der Gemeindevertretung behandelt.

Auf einigen Flächen im geplanten Regionalpark wollen die Berliner Stadtgüter Windräder bauen. Wie berichtet, regt sich insbesondere im Stahnsdorfer Ortsteil Schenkenhorst dagegen Widerstand, Protestunterschriften sind bereits gesammelt worden. „Wir sind nicht gegen die Nutzung regenerativer Energien“, so Ortsvorsteherin Karin Steingräber (Wir Vier). So könne sie sich durchaus vorstellen, dass Fotovoltaik-Anlagen auf den Rieselfeldern installiert werden. „Bei den Windrädern stört uns aber die Höhe der Bauwerke.“ Das passe nicht in die Landschaft, zudem würden die Rotoren „mitten im Gemeindegebiet“ stehen. Im „Teilplan Windenergienutzung“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming sind die Rieselfelder nicht als Eignungsgebiete verzeichnet. Allerdings liegt eine Klage der Berliner Stadtgüter gegen den Teilplan vor. Wann die Gerichte entscheiden, ist noch nicht absehbar.

(sti)

MAZ, 23.6.2009

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